Kurzer Text zum Schwebetrick

12 02 2008

Hierbei wird eine auf einem Stuhl sitzende Person von vier anderen Personen nur mit den Zeigefingern angehoben. Zur scheinbar “magischen” Vorbereitung sollen dabei die vier Heber ihre Hände zunähst über dem Kopf de anzuhebenden Person zu einer “Pyramide” übereinanderlegen. Die Handpyramide ist jedoch bei diesem Hebespiel überhaupt nicht nötig. Es kommt lediglich darauf an, dass vier Personen koordiniert und gleichzeitig anheben, etwa nachdem eine laut bis 3 gezählt hat und koordiniert den Befehl zum Heben gibt. Jeder hebt bei einer 100 kg schweren Person nur 25 kg, pro Hand also 12,5 kg.

Das kann man einfach selber ausprobieren. Der oft anfänglich demonstrierte erfolglose Versuch, die Person ohne die BIldung einer Handpyramide anzuheben, ist ein Ablenkungsmanöver: Es funktioniert nicht, weil nicht koordiniert und gleichzeitig gehoben wird. Mit übersinnlichen Kräften hat dieses Partyspielchen nichts zu tun (siehe auch Bördlein 2002).–>(thx an bjoern)





Kandidat 5 : Vincent Raven [Folge6]

12 02 2008

raven

Unerklärlich: Mit Hilfe seines Raben Azrael tritt Vincent Raven in Kontakt mit dem Jenseits – und testet live den Unterschied zwischen Leben und Tod.

Folgendes ist uns aufgefallen:

In dem Moment wo Christoph Maria zum Sofa zurückgeht (nachdem er auf den Zettel geschrieben hat) sagt Vincent Raven leise folgenden Satz: „Ich hab keine Zeit, bitte“ und dann „Andrea, ja, ich möchte Andrea“. Mit wem redet er? Ist er nun völlig verrückt geworden? Der Rabe versteht ja auch nur russisaisminäisch. Hat er da etwa mit seinem kleinen Mann (wahlweise auch Frau) im Ohr geredet? Hat er/sie ihm etwa gesagt was er nun machen soll, doch er hatte keine Zeit? Und hat er/sie ihm etwa gesagt dass er Andrea als nächstes nehmen soll?
Ist aber auch echt schwer nicht zu antworten wenn einem ständig einer das Ohr vollquatscht…





Kandidat 4 : Alexander Hartmann [Folge6] *Endgültig gelöst!*

12 02 2008

alex

Perfektes Dinner: Alexander Hartmann bittet zu Tisch – und stellt dabei die Geschmacksnerven seiner Gäste auf eine atemberaubende Probe.

Wir denken an „Instant Stooge“, also der Bezauberte wird in den Trick eingeweiht.
Ausserdem soll zu hören sein wie Andrea Sawatzki zu Chr. Maria Herbst sagt „der hat mir das eingeflüstert“ (danke an Kommentarbereich).
Zum mitteilen wird ein bekannter Unterwasserkopfhörerer verwendet [Übetragung durch Vibration!]

  • Dazu gibts noch einen Audioauschnitt, der kommt noch!
  • Auf seiner Homepage steht:

„In meiner Show tue ich Dinge, die den meisten Menschen unerklärlich erscheinen, um dadurch außergewöhnliche Momente zu schaffen. Es geht mir dabei ausschließlich darum, gute Unterhaltung zu bieten- nicht darum den Besitz irgendwelcher übernatürlichen Fähigkeiten zu behaupten oder zu beweisen.“

  • Heisst auf deutsch: Er verwendet Tricks und sagt das auch! Hätt ma nicht anders erwartet…
  • Der endgültige Beweis unserer aufgestellten Instant Stooge – Theorie:
“ Hey Leute,da fühlt man sich ja direkt Mächtig wenn man hier die ganzen Spekulationen liest und selbst weiß wies funktioniert Spaß beiseite. Der Herr Mentalist war auf unserer Firmenveranstaltung in Fellbach. War ganz erstaunt ihn wieder im TV zu sehen, da der Trick doch recht einfach zu machen ist und überhaupt nichts mit Gedanken lesen zu tun.Auf der Veranstaltung war ich als Auserwählte bei dem EXAKT selben Trick dabei. Hab vorher weder mit Alexander gesprochen noch sonst irgendwelche INformationen bekommen. Als ich auf der Bühne war hat er sich gegen mich gedrückt und ich hab im Dauerdurchlauf die drei Gerichte gehört. Es war in etwa so: “Als Gerichte ….. in der Reihenfolge wählen”. Insgesamt war es 3 oder 4 mal zu hören. Mehr hatte ich da also nicht zu tun.
Liebe Grüße,
J U D Y“

(Danke an Judy, die uns sehr geholfen hat :-) )




Kandidat 3 : Farid [Folge6]

12 02 2008

Farid

Rien ne va plus: „Mr. Cool“ Farid entführt einen der Prominenten auf eine mentale Rundreise – an den Black-Jack-Tisch des größten Spiel-Casinos der Welt.

Kostet: 200$

Und hier der Link zum Kunststück





Kandidat 2 : David Goldrake [Folge6] *17.02.08*

12 02 2008

goldrake

Vorsicht bissig: David Goldrake stellt sich seiner größten Angst – einer meterlangen Giftschlange.

  • Zuerst mal zur Schlange:
Achtet bei Goldrake mal auf die Schlange.1.) Sie bewegt sich kaum, als sie von “Terrarium” -> Urne bewegt wird, was darauf schließen läßt, das sie “heruntergekühlt” wurde.2.) Am Ende, wenn das Schlänglein wieder aus der “Urne” herausgenommen wird, ist sie weitaus aktiver.3.) Ganz zu Anfang ist es wirklich noch eine Bambusotter, genauer eine Cryptelytrops macrops (Großaugen Bambusotter). Als der Helfer das Terrariums wieder auf die Bühne bringt, ist es eine Grünatter (Philothamnus battersbyi), die weder giftig, noch aggressiv ist.Dem Herren wäre so oder so nix passiert, schon einmal der erste Beschiss, wie nun das richtige Gefäß identifiziert wurde, liegt an euch.(Zitat von Scarecrow!)
    • Die Lösung:

    [Anmerkung: Urischnullis Theorie kann nicht stimmen, weil die Farbe der Papierdeckel immer die gleiche ist. Nur das Scheinwerferlicht lässt sie unterschiedlich aussehen]

    (Danke an Felippo, der hats gefunden)

    Das oberste Papier ist vorgeknittelt, damit es leicht auf den Krug aufzusetzen und leicht zuzubinden ist. Bei allen anderen Pappdeckeln ist es wesentlich schwerer. Das hat zur Folge, dass der Deckel mit der Schlange drunter besonders glatt ist, die anderen hingegen faltig und schnodderig. (Auch bei der Aufnahme von oben sieht man gut, dass David die Krüge mit den auffälligsten Knautschern als erstes zerschlägt.)
    Damit alles klar geht, ist der Schlangentrainer eingeweiht. Die Chance, dass mit dem Papier etwas Unvorhergesehenes passiert, ist zu groß. Er streicht das Papier schön glatt und benutzt vielleicht auch noch einen markierten Bändel zum Zubinden (zur Sicherheit) – zumindest nimmt er den, der am weitesten von ihm wegliegt. Warum nur? Auch wenn der Trainer nicht zwingen nötig ist für den Trick – Ohne zu wissen, wie er funktioniert, würde hoffentlich kein Tierpfleger seine Giftschlange einsetzen und das Leben eines Menschen und seiner Schlange gefährden (David schlägt so fest in die Krüge, der hätte die Schlange tierisch verletzen können).

    Ob David wirklich eine solche Schlangenphobie hat, werden wir wohl nie erfahren – ich glaube es nicht. Angst vor Schlangen, vor allem vor Giftschlangen, haben sicher die meisten. Aber eins ist sicher: David hantiert nicht zum ersten Mal mit Schlangen, er weiß genau, wie man sie aus dem Krug nehmen muss. Das erfordert Training. Und während er seine Hand über die Krüge streckt, ist nicht das leiseste Zittern zu sehen. Wer so viel Angst hat, hält seine Hand nicht so ruhig…

    danke an „Die Wurzel allen Übels“

     





    Kandidat 1 : Nicolai Friedrich [Folge6] *17.02.08*

    12 02 2008

    Nikolai

    Es lebe die Liebe: Nicolai Friedrich wagt eine romantische Voraussage – und lädt dafür einen der prominenten Gäste zu einem mentalen Rendezvous ein.

    Also zum Anfang des Tricks denken wir, dass er durch einen Knopf im Ohr die Wörter gesagt bekommt.

    Das mit dem Schlüssel denken wir geht mit Hilfe einem Zauberschlüssel. Die Zahl muss die Prominente vorher sagen, bevor er den Schlüssel holt. Die Zahl muss man wohl iwie auf denSchlüssel bringen. Eventl per Bluetooth o.ä. Die Zahl wird dann unten „DIGITAL“ angezeigt…aber wir werden morgen alles bearbeiten

    • Er will die Schlagzeile für nächste Woche vorhersagen, gibt sie in ein Briefkuvert

    Der Trick wurde 1986 von Devin Knight aufgeführt und wurde ein voller Erfolg! Achja, heute gibt es den Trick hier auf Magicshop.ch auch zu kaufen :-)
    Is zwar dort eine Glass Box, aber das macht ja keinen Unterschied!
    Wie der Trick funktioniert, wissen wir zwar nicht aber er ist käuflich ….

    • Ausserdem haben wir gefunden:

    „Werrys Voraussagestift“

    „…jeder Hinsicht unverdächtig ….enthält …Voraussage,… raffinierte Weise … verschlossenen Briefumschlag gebracht .. werden …
    • Nico wird also getreu seiner anderen Shows auf kleine Zauberertricks zurückgreifen!
    • Die Lösung

    Der Trick funktioniert ähnlich wie der mit dem Photo.

    1. Nicolai informiert sich ausgiebig über die Person, mit der er den Trick durchführt (in diesem Fall: Andrea Sawatzki)
    2. Er muss sich absichern, dass die Wahl von Andrea zu dem Recherchierten passt. Letzte Woche war es der Blick auf die Rückseite des Photos, diese Woche etwas anderes (Lippenlesen / Knopf im Ohr, es gibt viele Möglichkeiten).
    3. Nachdem Nicolai die Absicherung bekommen hat, kann er wie geplant fortfahren: Er zieht den passenden Hotellschlüssel aus der Jackentasche und versetzt uns alle mit seinem Wissen über Andreas �Gedanken� in Staunen (unglücklicherweise haut das bei dem Kleid nicht 100% hin, er denkt, sie hätte es schon, woher soll er’s auch wissen, aber da alles andere stimmt und Andrea schön drauf eingeht mit dem „noch nicht“, stört es auch nicht weiter).
    Auffallend ist hierbei, dass er den Schlüssel des Biaritz direkt nach dem Flüstern aus der Tasche holt, die anschließende Befragung von Andrea hat also keine Bewandnis für den Trick. Noch auffälliger: Habt Ihr gemerkt, welch großen Wert Nicolai drauf legt, uns glauben zu machen, dass er die Farbe bildlich empfängt (blau-lila), und nicht wörtlich (Flieder)? Aber von einer dem Durchschnittsbürger komplett unbekannten Stadt kennt er nicht nur das Aussehen, sondern den kompletten Namen (was wieder für Recherche spricht)!

    • Alternativplan:

    3. Nicolai erfährt, dass Andrea nicht an (einen der) recherchierten Ort(e) denkt, sondern an Venedig/Paris/Wolkenkuckucksheim. Er muss sich etwas anderes überlegen. Er nimmt also einen alternativen, neutralen Schlüssel aus der Jacke und beschreibt den Ort genauer (Es sollte schließlich eine Stadt sein, die man kennt). Vielleicht geht er auch auf die Farbe genauer ein (mglw. hat die auch eine besondere Bedeutung für Andrea).
    4. Die Zahl auf dem Schlüssel hat entweder ebenfalls etwas mit Recherche zu tun (ihre tatsächliche Zimmernummer, ihr Alter, was auch immer) oder mit Technik und nachträglicher Projektion.

    danke an „Die Wurzel allen Übels“